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Die Ampel steht auf Rot: Bringt es etwas, an der Stelle zu laufen?

Blog-Eintrag   •   Jun 03, 2015 11:40 CEST

Egal ob Dehnen, Hüpfen oder auf der StelleTippeln: Wenn die Ampel auf Rot steht, so lassen sich die Läufer beim ungewollten Laufstopp so einiges einfallen. Aber wozu ist das eigentlich gut?

Ungewollter Laufstopp an der Ampel

Wer kennt das nicht, gerade eben erfolgreich den inneren Schweinehund überwunden, richtig schön im Laufrhythmus und nun das: Die blöde Ampel an der Kreuzung stellt auf Rot! Gerade jetzt, wo Sie stundenlang in diesem Tempo weiterlaufen könnten! Was nun? Auf der Stelle weiterlaufen oder doch einfach stehen bleiben? Laut Laufexperten sollte man sich an der Ampel weiter bewegen, denn beim Laufen erreichen wir nach einer gewissen Zeit einen sogenannten Steady State. Das heißt, ein Zustand, in welchem im Körper ein Gleichgewicht entsteht, bei dem die Sauerstoffzufuhr gleich dem Sauerstoffbedarf ist. Ein Idealzustand für Ausdauersportler also, da er das maximale Belastungsniveau beschreibt, aber die Muskeln noch nicht übersäuert werden. Wenn man nun an der Ampel stehen bleibt, tritt eine Entspannungsphase ein und der muss Körper anschließend wieder härter arbeiten, um zurück zum Steady State zu gelangen. Für den Läufer bedeutet das eine erhöhte Anstrengung, um das vorherige Niveau der Belastung wieder zu erreichen. Wem das auf der Stelle Laufen zu unangenehm ist, der kann die Zeit für Zwischenübungen nutzen oder eine Warteschleife drehen. Wichtig ist, im gleichen Atemrhythmus zu bleiben. Auf keinen Fall sollten Sie aber bei Rot über die Ampel laufen, denn damit riskiert man nicht nur seine Sicherheit und Gesundheit, sondern läuft auch noch Gefahr, ein Bußgeld zu kassieren!

Übungen für den Laufstopp an der Ampel

Nutzen Sie die kurze Wartezeit an der Ampel um das Ausdauertraining durch kurze Krafteinheiten zu intensivieren. Hierfür eignen sich zum Beispiel diese zwei Klassiker:

Kniebeugen: Paralleler Stand und die Fußspitzen zeigen geradeaus, nun langsam in die Hocke gehen, dabei dürfen die Knie nicht über die Fußspitzen ragen.

Knee Tuck Jump: Hände vor dem Körper verschränken, dabei zeigen die Ellbogen nach außen, und nun mit Schwung so hoch wie möglich springen. Die Knie dabei so anziehen, dass diese die Arme berühren.

Wir wünschen weiterhin viel Spaß beim Sport und in Ihrem Laufurlaub in Südtirol! 

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