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Einzigartige Gipfelmomente auf den Klettersteigen in Südtirol genießen

Blog-Eintrag   •   Jun 17, 2015 17:07 CEST

Egal ob einfache Anstiege für Anfänger oder anspruchsvolle Steilwände und Überhänge für Profis – das Kletterparadies Südtirol bieten für jeden das Richtige!

Klettern in Südtirol

Die anspruchsvollsten Klettersteige befinden sich im Südosten Südtirols und zwar in den Dolomiten. Die Dolomiten zählen seit dem Jahr 2009 zum UNESCO Weltnaturerbe und sind eine der bekanntesten Gebirgsgruppen der Welt. Während des Ersten Weltkrieges nutzen viele Soldaten aus Südtirol und dem Trentino die schützenden Felswände und erschlossen so die ersten heute genutzten Klettersteige, wo es stellenweise je nach Beschaffenheit des Klettersteigs, über 100 Meter neben Ihnen in die Tiefe gehen kann. Aber mit mit der nötigen Vorsicht und der richtigen Ausrüstung, sind Sie relativ sicher unterwegs. Zudem ist es möglich, einen heimischen Bergführer zu engagieren, der mit vielen wichtigen Tipps und Know-How zur Seite steht.

Die schönsten Südtiroler Klettersteige

Obwohl immer wieder neue Klettersteige errichtet werden gibt es einige beliebte „Klassiker“, die gerne über verschiedene Routen erklommen werden.

Tabaretta-Spitze am Ortler

DieTabaretta-Route zählt zwar noch nicht wirklich zu den Klassikern, ist aber sicherlich eine der anspruchsvollsten Routen. Der relativ neu erschlossene Klettersteig befindet sich in der Westhälfte des Landes und führt Sie auf den höchsten Berg Südtirols, den Ortler. Dieser Klettersteig erfordert einiges an Kondition, Erfahrung im Hochgebirge und eine Menge Kraft. Es sollten für die Begehung mindestens 4 Stunden eingeplant werden.

Sextner Rotwand

Die Sexner Rotwand in den Dolomiten ist eine sehr lange Bergtour mit einem sehr mühsamen Zu- und Abstieg. Auch dieser Klettersteig erfordert alpine Erfahrung, da er auch über ungesicherte Passagen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern, führt. Es handelt sich hierbei um einen Rundklettersteig, der sogar die Überschreitung der Rotwand ermöglicht. Für den gesamten Aufstieg sollten geübte Kletterer an die 5 Stunden einplanen, dabei müssen 1.400 Höhenmeter zurückgelegt werden.

Heiligkreuzkofel- und Zehnerklettersteig

Der Aufstieg zum Heiligkreuzkofel in den Gadertaler Dolomiten ist auch wie die Sextner Rotwand nur zum Teil gesichert. Der Steig führt durch die Westflanke des Berges und dann über ein einfaches Gehgelände zum Gipfel. Der folgende Anstieg zum Zehnergipfel ist zwar gut gesichert, dennoch erfordert er viel Kraft und Ausdauer, da er sehr steil über eine Felswand hinaufführt.

Pisciadù-Klettersteig

Der Pisciadù-Klettersteig ist mit Sicherheit der berühmteste Klettersteig in den Südtiroler Dolomiten und befindet unweit des Sella-Massivs im Gadertal. Der untere Teil des Klettersteiges besteht größtenteils aus einem ebenen Gelände, während der obere Teil sehr steil und zum Teil auch exponiert verläuft. Aufgrund seiner Beliebtheit ist der Klettersteig in der Hochsaison gerne überlaufen. Daher empfiehlt es sich, diese Route bereits am frühen Morgen zu besteigen, um einen entspannten Aufstieg genießen zu können. Wegen seiner Beschaffenheit ist auch dieser Klettersteig nur für fortgeschrittenen Kletterern zu empfehlen.

Und wenn das Wetter mal nicht mitspielt, dann empfiehlt es sich den Tag in der Salewa Kletterhalle in Bozen zu verbringen!

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