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Entlang der Etsch auf dem Via Claudia Augusta Radweg

Blog-Eintrag   •   Okt 25, 2017 09:47 CEST

Einst war die Via Claudia Augusta eine bedeutende Römerstraße und die Verbindungslinie zwischen Norditalien und Süddeutschland. Auf dieser Straße überquerten Fuhrwerke die Alpen bereits in den ersten Jahrhunderten n. Chr. und bald schon bildeten sich zahlreiche Gasthäuser und Poststationen für den Pferdewechsel.

Die Strecke führt in Südtirol vom Reschenpass über Mals und die mittelalterliche Stadt Glurns bis nach Schlanders. Weiter geht es über Naturns, Partschins und Rabland bis nach Meran. Doch die Reise ist noch nicht zu Ende, denn die Straße führt weiter bis in den Südtirol Südtirols, über die Provinzhauptstadt Bozen bis nach Salurn an der Landesgrenze.

Via Claudia Augusta - Die alte Römerstraße ist heute ein Radweg!

Die einstige Römerstraße Via Claudia Augusta ist mittlerweile zu einem der beliebtesten und am meisten befahrensten Radwanderwege des Landes Südtirol geworden. Ausgehend vom Reschenpass geht es meist leicht bergab - erst durch den Oberen, dann durch den Unteren Vinschgau. Erreicht man die Kurstadt Meran warten hier Kunst und Kultur, Shoppingfreuden sowie die Möglichkeit zur Stärkung auf müde Radfahrer. Oder aber man fährt noch weiter bis in die Landeshauptstadt Bozen, entlang der Weindörfer Kaltern, Tramin und Kurtatsch oder gar bis nach Trient.

Besonders beliebt ist jedoch das obere Teilstück durch den Vinschgau nach Meran. Vom Reschenpass aus führt der Etschradweg, wie der Claudia Augusta Radweg auch genannt wird, abwärts bis nach Glurns. Entlang der Etsch führt Sie der Weg bis zur Prader Sand und weiter nach Laas und Latsch. Die Kurstadt Meran lässt sich von hier aus durch Apfelfelder und Weingüter radelnd erreichen.

Wissenswerte Fakten zum beliebtesten Radweg Südtirols

  • Der Via Claudia Augusta Radweg ist ca. 700 km lang. Er führt von Donauwörth über die Alpen nach Ostiglia am Po bzw. bis nach Altino bei Venedig.
  • Die Radstrecke verläuft über geschotterte oder asphaltierte Wege und Straßen sowie über einige Pässe.
  • Sechs Radshuttles stehen für die Überwindung der Pässe bereit und können gebucht werden. Für den Rückweg stehen ebenfalls Radshuttles bereit. Alle nötigen Informationen finden Sie auf www.bikeshuttle.at.
  • Täglich können durchschnittliche Radfahrer 50-80 km bewältigen. Für die gesamte Tour, die von der Donau bis zum Po führt, können Sie mit 7-14 Tagen rechnen..
  • Jeder durchschnittlich geübte Radfahrer kann die Strecke leicht bewältigen.

Sehenswertes, Kunst und Kultur entlang des Radweges

Nutzen Sie die Gunst der Stunden und verbinden Sie Ihre Fahrt entlang des Etschradweges doch mit dem Besuch einer Sehenswürdigkeit. Zahlreiche Kunst- und Kulturdenkmäler säumen den Weg und bieten sich optimal für eine eingehendere Besichtigung an. So locken die Churburg in Schluderns, das Kloster Marienberg in Burgeis oder aber die Stadt Meran, mit Ihrer Kurpromenade, dem Kurhaus, den Thermen und natürlich dem Sissi-Weg, der zu den berühmten botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff führt. Auch der versunkene Turm am Reschensee - das Wahrzeichen des Obervinschgaus und ein beliebtes Fotomotiv - lädt zur kurzen Kraftpause vor der bevorstehenden Radtour ein und ist allemal sehenswert!

Andere beliebte Südtirol Radwege

Auch in anderen Teilen des Landes befinden sich beliebte Radwanderwege, so etwa im Pustertal oder im Passeiertal. Besonders jener ins Passeiertal ist sehr zu empfehlen. Von der Kurstadt Meran aus geht es am Flussufer der Passer entlang bis nach St. Leonhard. Das urige Passeiertal ist sehr beeindruckend und der Radweg, obwohl immer leicht aufwärts verlaufend, auch für Familien mit Kindern gut zu befahren. Durch seine Länge von rund 20 km eignet sich der Passeiertaler Radweg perfekt für einen Tagesausflug. Für die Fahrt nach St. Leonhard braucht man ca. 2 Stunden, zurück nach Meran lediglich eine Stunde.

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